Kosmetikschulen Glaser
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DER KOSMETOLOGIKER

Der Kosmetologiker wird neu gestaltet

Der Kosmetologiker ist die Schüler- und Schulzeitung der Schulen für Kosmetik, Sigrid und Eberhard Glaser in Aschaffenburg und Bielefeld. Mit dieser Zeitung möchten wir zukünftige und frühere Schülerinnen und Schüler, sowie Arbeitgeber über Neuheiten informieren und wir werden über den Alltag in unseren Schulen berichten.

Der Name Kosmetologiker besteht aus Kosmetik und Logik, die Logik ist die Lehre von den Prinzipien des richtigen, d. h. schlüssigen Denkens und Beweisführens und soll für diese Zeitung in Verbindung mit der Kosmetik und der Ausbildung die Leitlinie sein.

Sigrid und Eberhard Glaser

Kosmetologiker kostenlos bestellen

Der neue Kosmetologiker erscheint im September 2010
unter anderem mit folgenden Themen:



 

Wir streiten uns mit der Arbeitsagentur

In den letzten Jahren hören wir verstärkt "Kosmetik hat keine Zukunft und wird nicht gefördert", aber in der Kosmetikbranche herrscht z. Zt. ein Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Obwohl dringend Kosmetiker/innen benötigt werden, sind die Ausbildungszahlen rückläufig. In der Vollzeitausbildung sind die Schülerzahlen seit 2007 um rund 50% und in der nebenberuflichen Ausbildung um über 50 % zurückgegangen.

WIR FRAGEN UNS:

Warum sinken die Anmeldezahlen in allen Kosmetikschulen für solch einen attraktiven Beruf, der in der Kombination mit Wellnesspflege (Alternative zur Altenpflege ohne Pflegestufe) allerhöchste Zukunftsaussichten besitzt?
Sind die jungen Leute (so die Meinung der Arbeitsagentur) wirklich alle "dümmer geworden" und benötigen Nachqualifizierungen statt Berufsausbildung?

Was lernt man bei den Lehrgängen der Arbeitsagenturen?

Nutzt es den Bewerbern um Arbeitsplätze etwas, wenn in den Bewerbungsunterlagen viele Maßnahmen der Arbeitsagentur erfolgt sind, oder schreckt es die Arbeitgeber eher ab, wenn Hilfsmaßnahmen notwendig wurden?

WEITER FRAGEN WIR:

Warum werden bei den massiven, schon in den Schulen beginnenden Berufsberatungen der Arbeitsagentur, über die schulische Ausbildung die Berufe bevorzugt, deren Löhne vom Steuerzahler oder von den Versicherungen bezahlt werden sollen?

Warum werden Schulabgänger von den Arbeitsagenturen einbestellt?

Verdienen IHK (Industrie- und Handelskammer) und die HWK (Handwerkskammer) an den Maßnahmen der Arbeitsagentur?

Betreiben IHK (Industrie- und Handelskammer) und die HWK (Handwerkskammer) eigene Ausbildungszentren und werden da die jungen Leute mit Geldgeschenken (mtl. 310,00 €) "hineingelockt“?

Verwalten IHK und die HWK die Arbeitsagentur und bestimmen so, welche Maßnahmen gefördert werden?

Ist die Bildungsindustrie der Arbeitsagenturen die ganz große Milliardenindustrie und wir stören da nur?

Gibt es im Bildungsbereich noch das Wettbewerbsrecht?

WARUM WIRD NUR DIE KOSMETIKAUSBILDUNG
NICHT GEFÖRDERT?

Wegen der dualen Ausbildung!

Die duale Kosmetikausbildung wurde im Jahr 2003 eingeführt und hat total versagt. Kaum Ausbildungen und eine Abbrecherquote von 45% sind im Berufsbildungsbericht dokumentiert.

Eigentlich sollten die Kosmetikschulen schon damals vom Markt verschwinden (so der Wunsch der Kammern), aber die Bundesländer wollten den Kosmetikschulen eine Chance geben.

Die Kosmetikausbildung hat sich in den privaten Berufsfachschulen weiterentwickelt und heute bietet die inhabergeführte Berufsfachschule die ideale Ausbildungsmöglichkeit.

Es wurde schon öffentlich vom Bildungsministerium über die Streichung von 200 Ausbildungsberufen im dualen System nachgedacht.

Da es das duale Ausbildungssystem in Europa nicht gibt, verlieren die Kammern langsam an Kompetenz.

Die privaten Berufsfachschulen für Kosmetik stören gewaltig. Sie sind die einzigen, die im wirklichen Wettbewerb mit der dualen Berufsausbildung der Kammern (eine Erfindung des Mittelalters) stehen.

Die Auswirkungen…..

Da das Arbeitsamt die Kosmetikausbildung nicht fördert, sind viele Ausbildungswillige (ca. 70%) auf Kurzausbilder und Fernlehrgänge ausgewichen. Die Qualität dieser Ausbildungen (oft sind es nur 3 Wochen) fügen auch den Kunden, die der Meinung sind, es behandelt sie eine gut ausgebildete Fachkraft, einen Schaden zu.

Den finanziell größten Schaden erleidet die Kosmetik- und Wellnessindustrie, wenn die Kosmetikausbildung weiterhin verhindert wird.

Auch der Staat erleidet Steuerausfälle.

In unserem Land werden Milliarden für Bildung ausgegeben. Dabei sind viele Ausbildungen in der Kritik. Das ist noch zu akzeptieren…..

aber wenn Geld dafür ausgegeben wird, Bildung zu verhindern, weil diese nicht zukunftsträchtig sei, dann ist auch das ein Schaden.

Liebe Arbeitsagentur,
liebe Kammern!

Wenn die Kosmetik keine Zukunft hat, warum braucht man dann für diese Branche die duale Ausbildung?

Mehr dazu lesen Sie im nächsten Kosmetologiker.


Neue Gesetze

Seit dem 30.12.2008 gilt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in einer novellierten Fassung.

Der deutsche Gesetzgeber hat damit die Richtlinie 2005/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates von 11. Mai 2005 über unlautere Geschäftspraktiken umgesetzt.
Die Änderungen betreffen die Werbe- und Vertriebsmaßnahmen der Unternehmen aller Branchen.

Neu ist die "Irreführung durch Unterlassen". Dies bedeutet, dass erstmalig das Verschweigen einer Tatsache irreführend ist.

Mehr dazu lesen Sie im nächsten Kosmetologiker.


 

Hier können Sie einige "frühere Artikel" lesen.


Trend zur Qualitätsausbildung

In der Kosmetikbranche ist es besonders wichtig die zukünftigen Entwicklungen und Modetrends zu erkennen und die Ausbildung danach zu gestalten.

Ein Trend ist uns besonders aufgefallen. Es ist der Trend zur Elite. Wir benötigen wieder Vorbilder und Ausbildungen, auf die man Stolz sein kann.
Um die Ebene einer Eliteausbildung zu erreichen, ist ein überdurchschnittliches Engagement von Schule und Schüler/innen nötig. Ziel einer solchen Ausbildung ist die Schaffung von neuen Kompetenzen und Wachstum.

Unsere Schülerinnen wissen, dass die Dienstleistung in Deutschland verbessert werden muss. Sie sind aufgeschlossen charmant und einsatzbereit. Einmalige und exklusive Produkte und Dienstleistungen anzubieten, ist eine großartige Sache. Dafür haben sich unsere Schüler/innen vorbereitet. Sie entsprechen dem, was Kundinnen und Kunden von einer wirklichen Kosmetikfachkraft erwarten.


Schwarze Schafe in der Wellnessbranche

Durch Stichproben in Wellnesshotels wurden schwere Qualitätsmängel im Wellnessbereich festgestellt. Vor allem stand die Ausbildung der Kosmetiker/innen auf dem Prüfstand. Immer wieder hört man von Crashkursen, die einem über Nacht zur „Kosmetikerin“ machen. Vielversprechend sind diese Kurse nicht, da die Zeit zu knapp ist, um die Erfahrung und das fachspezifische Grundwissen zu vermitteln.
Ein Umdenken der Wellnesshotels bezüglich der Fachkräfte ist gefordert. Eine Kooperation mit angesehenen Kosmetikschulen ist für die Luxushotels von Vorteil um ihren Ruf zu erhalten. Anna Beichel, Nargis Minich, Ruth Schwarz, Anncristin Seckfort, Cansu Ogus und Carolin Hintz.

Anmerkung der Schule:
Es wird angestrebt, dass die Kosmetiker/innen in Zukunft, aus Verbraucherschutzgründen Ihre Ausbildung offen legen müssen. Damit haben schlecht ausgebildete Kosmetiker/innen keine Chance mehr.


Das Einstellungsgespräch

Kosmetikinstitute, Schönheitsfarmen oder Wellnesshotels sind abhängig von der Qualität der Mitarbeiter/innen. Bei Einstellungsgesprächen wird deshalb genau geprüft ob Sie für ein gutes Image und einen positiven Firmenauftritt sorgen können. Es ist wichtig, erklären zu können, warum Sie den Kosmetikberuf wählten und Sie werden über Ihre Ausbildung befragt.
Der Ruf der Schule, in der Sie waren oder sind, ist von sehr großer Bedeutung. Die Noten dieser Schule und Ihre Begabungen sind wesentliche Kriterien.
Wenn alle Punkte abgeklärt sind, geht es um Einsatz– und Leistungsbereitschaft sowie Durchhaltevermögen.
Ihre Information, welche Qualifikationen Sie zusätzlich bieten können, sind nach unserer Erfahrung für die Einstellung von Bedeutung.
Zusätzliche Prüfungen, die den gleichen Lehrstoff nochmals prüfen sind nur sinnvoll, wenn man eine Notenverbesserung anstrebt.Schüler/innen, die mit sehr guten und guten Noten von unseren Schulen abgehen, können sich ihren Arbeitsplatz fast aussuchen.


Ersatzschule oder Ergänzungsschule?

Kaum jemand kennt den Unterschied. Ersatzschule hört sich wie Ersatzmann oder ähnliches an. Tatsächlich ist eine Ersatzschule der Ersatz für eine öffentliche Schule und die Zeugnisse sind gleichwertig. Eine Ergänzungsschule ergänzt nur die öffentlichen Schulen.

Unsere Aschaffenburger Schule ist Ersatzschule und unsere Schule in Bielefeld eine Ergänzungsschule. Da die Schulgesetze in NRW andere sind wie in Bayern ist dies nicht unbedingt ein Qualitätskriterium, denn beide Ausbildungen sind gleichwertig.


Medical Wellness - der große Trend?

In den letzten Jahren haben Hotels kräftig in Wellnessanlagen investiert um die Gäste zu verwöhnen. In Zukunft setzen die Hotels aber nicht mehr alleine auf Saunalandschaften mit Wohlfühlpools, sondern mehr auf Dienstleistungstempel mit Gesundheitsanimation, Kosmetik und Kuranwendungen. Hintergrund ist die Bereitschaft von Krankenkassen, diese Art von Kuren unter bestimmten Voraussetzungen mit 20% der Kosten zu fördern.

Die Hotels steigen auf diese Art in den Markt ein, welcher den Schönheitsfarmen in den letzten Jahren so schöne Zuwachsraten beschert hat.

Kuren mit Kosmetikanwendungen ganz in Wohnortnähe oder in Verbindung mit einer Deutschlandrundreise könnten den Strandurlaub schon bald ersetzen.

Die Kosmetiker/innen wird es freuen, denn dieser Trend scheint den Gesamtumsatz der Kosmetikindustrie auf Dauer zu steigern und die Kompetenz der Branche zu erhöhen.


Podologengerüchte beschäftigten Gerichte

Die med. Fußpflege wird seit kurzem auch von Podologen ausgeübt, die 2 Jahre dafür lernen müssen. Die Ausbildung kostet ca. 10.000 €.

In den Kosmetikschulen werden Fußpfleger/innen schon seit Jahrzehnten ausgebildet, die dann, in der Regel selbständig, die med. Fußpflege ausüben.

Manche Podologen haben aber einfach behauptet nur noch sie dürften die med. Fußpflege ausüben, so falsch haben diese, dann die Behörden informiert.

Einige Ämter haben das geglaubt, obwohl bereits ein eindeutiges Urteil des OLG Naumburg am 04.03.2004 verkündet wurde, dass die Ausübung der med. Fußpflege wie bisher erlaubt ist. Trotzdem haben sich die Gerüchte gehalten.

Im Januar 2006 hat das Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes NRW (dort wurde besonders gelogen) zu den Gerüchten Stellung bezogen und festgestellt, dass ein Tätigkeitsschutz für Podologen nicht existiert.

Achtung:
Zur Zeit wird das Gerücht verbreitet es gäbe eine „kleine med. Fußpflege“, die demnächst aber nicht mehr ausgeübt werden darf. Das ist Unsinn!

Es gibt in Deutschland ca. 50000 Institutionen, die die med. Fußpflege anbieten aber nur ca. 150 Podologen mit 2- jähriger Ausbildung. Es ist nicht zu erwarten, dass es viele Podologen in den nächsten Jahren geben wird, da bei diesen hohen Ausbildungskosten die Fußpflege viel zu teuer würde.

Übrigens: In der Zeit der Gerüchteküche wurden viel weniger Fußpfleger/innen ausgebildet, vielleicht ist das jetzt eine Chance für Sie.




Med. Fußpflege mit Seniorenservice

Fußpfleger/innen, die ihre Dienste auch im häuslichen Bereich anbieten, haben ein neues Aufgabenfeld erhalten. Grund ist die Altersstruktur. Viele Menschen brauchen ein wenig Hilfe, ohne gleich Altenpflege zu benötigen. Es beginnt oft mit der Fußpflege, geht weiter mit kleinen Besorgungen und Vermittlungen von Haushaltshilfen, dann kommt der kleine Reparatur- und Renovierungsservice. Der Wunsch nach Urlaubsvermittlung ist bei der Fußpflege auch ein wichtiges Thema und schon ist einem ein neuer Geschäftszweig einfach in den Schoß gefallen.


Es fehlen Kosmetiker

Während die Frauen schon lange die Männerberufe ausüben und nicht nur Busse fahren und Flugzeuge fliegen, sondern auch in die Bundeswehr drängen sind die Herren noch sehr zögerlich, wenn es um Berufe geht, die meistens Frauen ausüben.
Ein Fehler, denn die Damenwelt ist dem Kosmetiker gegenüber sehr aufgeschlossen. Dies wissen auch schon viele Kosmetikinstitute, dass die Ratschläge vom Kosmetiker gerne aufgegriffen werden.
Die Mund zu Mund Werbung ist viel größer, wenn ein Herr behandelt.
Und jetzt muss man rechnen!
Wenn nur 10% der Damen sich lieber von einem Kosmetiker behandeln lassen aber nur 1% Kosmetiker am Markt sind, was sagt uns das?
Richtig!
Der Kosmetiker hat 10x soviel zu tun wie die Kosmetikerin und das Tolle ist - der Anteil liegt viel höher als 10%. Bei mehr Kosmetikern geht man sogar von einer Kundenerhöhung bei Damen und Herren aus.